Start 2026: sailgoddess setzt Segel

Autor: pbD 2 Min.
Start 2026: sailgoddess setzt Segel

Maja Jordan: Skipper & Founder © 2026 Pressebüro Dietrich / Foto: sailgoddess

Unabhängigkeit durch Community-Commitment: Wie ein Segelprojekt neue Wege in der Charterbranche geht.

SPLIT / DUBROVNIK. Das Projekt sailgoddess schafft Fakten für die Charter-Saison 2026. Trotz eines konsequenten „No Budget“-Ansatzes und ohne Rückendeckung durch Banken oder klassische Investoren hat die Initiative bereits jetzt feste Kapazitäten für Segelyachten in Kroatien für die Monate Mai und Juni gesichert.

Struktureller Aufbruch: Expertise statt Fremdbestimmung

Der Yachtsport ist auch im Jahr 2026 ein Umfeld, in dem gewachsene Hierarchien den Zugang zu aktiver Führung oft erschweren. sailgoddess begegnet diesen Dynamiken mit einem klaren Gegenentwurf: Fachliche Expertise wird dort sichtbar gemacht, wo sie traditionell oft in den Hintergrund gedrängt wird. Ziel ist es, Räume zu besetzen, in denen Frauen die Verantwortung am Ruder aus eigenem Antrieb und jenseits von Fremdmotivation übernehmen. Das Projekt fungiert dabei als Beschleuniger für eine Segelkultur, in der Kompetenz und Souveränität zur neuen Normalität werden.

Wirtschaftliche Souveränität: Das unternehmerische Wagnis

Um die Vision autark von externen Geldgebern umzusetzen, setzt sailgoddess auf die direkte Finanzierung durch die Segel-Community. Maja Jordan ist hierfür persönlich in Vorleistung getreten und hat die Charterkapazitäten gebunden – ein signifikanter unternehmerischer Schritt, dessen Erfolg nun unmittelbar von der Gemeinschaft getragen wird.

Damit die Flotte planmäßig auslaufen kann und das Projekt finanziell tragfähig bleibt, ist das Erreichen einer Marke von 50 aktiven Buchungen zum jetzigen Zeitpunkt essenziell. Dieser gemeinschaftliche Kraftakt dient dem Ziel, Frauen auf See nachhaltig zu stärken und Räume für eigenverantwortliche Führung zu festigen. Die Flottenplanung sieht daher überwiegend Frauen-Crews vor, integriert jedoch bewusst auch gemischte Teams, um moderne, geschlechtergerechte Führungsmodelle in der maritimen Welt aktiv vorzuleben.